Die Zeit um 1900 war geprägt von tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen, technischen Experimenten und Neuerungen. Die Künstler*innen begannen, sich von traditionellen akademischen Regeln und Themen zu lösen und neue Ausdrucksformen zu suchen. Themen wie Licht, Bewegung und subjektive Wahrnehmung traten in den Vordergrund. Während Goya und Courbet die gesellschaftliche Realität schonungslos zeigten, suchten Degas und Monet nach neuen Sichtweisen der Wahrnehmung. Mit Matisse begann schließlich die eigentliche Moderne: Farbe, Form und Gefühl wurden zum Ausdruck einer inneren Wirklichkeit. So zeigt sich ein Wandel von der Darstellung der äußeren Welt zur Darstellung der inneren Empfindung.
Der Vortrag dient auch der Vorbereitung der Studienfahrt am 13.06.2026 „Monet – Cézanne – Matisse, Kunstpalast Düsseldorf“.
Kursort: vhs, Peterstraße, Raum 214
