Unsere Erinnerungskultur ist zunehmend Angriffen von rechtsaußen ausgesetzt. Durch öffentliche Relativierungen des Nationalsozialismus und der damit verbundenen Gewalt werden auch Pluralität, Diversität und Gleichberechtigung angegriffen. Was heißt das für die historisch-politische Bildung? Wie lässt sich in pädagogischen Räumen politisch Position beziehen? Und wie lassen sich Erinnerungskulturen in einer vielfältigen Gesellschaft gestalten? Im Workshop geht es um die Reflexion dieser Fragen durch das Konzept „Verunsichernde Orte – Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik“. Der Blick ist dabei auf eigene Überzeugungen und Zielsetzungen sowie die eigene pädagogische Praxiserfahrung ausgelegt. Der Workshop richtet sich an Multiplikator*innen und Lehrkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.
- Ort: vhs, Peterstraße, Raum 101
- Entgelt: kostenfrei
