Der 50. Todestag Hannah Arendts am 4. Dezember 2025 bietet die Gelegenheit auf das Leben und Werk einer Frau zurückzublicken, die für viele die Denkerin der Stunde ist. In dem Vortrag des Arendt-Biografen Thomas Meyer werden die Königsberger Familie, ihr Engagement für jüdische Kinder und Jugendliche im Paris der 30er Jahre, die Auseinandersetzung mit den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts, aber auch die Kontroverse um „Eichmann in Jerusalem“ erzählt und mit unbekannten Dokumenten illustriert. Meyer entwirft das Porträt einer in Deutschland geborenen Jüdin, die sich in kein Schema pressen lässt und die Freiheit, frei zu sein, lebte.
- Kursort: vhs, Peterstraße, Raum 241, Forum
