Hindenburg, ehemaliger Generalfeldmarschall, war nicht nur ein überzeugter Monarchist, sondern stand der parlamentarischen Demokratie der Weimarer Republik von Beginn an kritisch gegenüber.
Vor 101 Jahren wurde Paul von Hindenburg, ehemaliger Generalfeldmarschall und Held von Tannenberg, zum Reichspräsidenten gewählt. Hindenburg war nicht nur ein überzeugter Monarchist, sondern stand der parlamentarischen Demokratie der Weimarer Republik von Beginn an kritisch bis ablehnend gegenüber.
In der Geschichtswissenschaft gilt Hindenburg heute weitgehend als einer der „Totengräber“ der Weimarer Republik. Nicht nur ernannte er am 30. Januar 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler. Seine wiederholten Reichstagsauflösungen, das Regieren per Notverordnung sowie die Entlassung gewählter Kanzler trugen maßgeblich zur Aushöhlung der demokratischen Ordnung bei.
Wie kam es überhaupt zu Hindenburgs Wahl? Welche politischen Positionen und Vorstellungen vertrat er? War er tatsächlich ein „Totengräber“? Wie viel Einfluss hatte er tatsächlich auf die Entwicklungen? War er eine dominante politische Figur oder ein Instrument konservativer Eliten? Welche politischen und intellektuellen Kräfte prägten damals den Diskurs in Deutschland in der Innen- wie in der Außenpolitik? Nicht zuletzt: War die Weimarer Republik von Anfang an zum Scheitern verurteilt?
Diesen und weiteren Fragen geht die Veranstaltung nach: mit historischen Einordnungen, zeitgenössischen Quellen und Raum für Diskussion.
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- Anmeldung:
https://www.akademie-bistum-aachen.de/bilden-begegnen/veranstaltungen/veranstaltung/Paul-von-Hindenburg-2026.02.10/?instancedate=1770746400000
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