Seit der erneuten Wahl Donald Trumps 2024 zum US-amerikanischen Präsidenten ist die Allianz aus Europäischen Staaten und den USA faktisch zerbrochen. Donald Trump hat mehrfach verdeutlicht, dass ihn die NATO nicht interessiert und er die Europäische Union (EU) verachtet. Sein militärisches Eingreifen in Venezuela und im Iran zeigt darüber hinaus, dass völkerrechtliche Normen für Trump keinen Bestand haben. Hier agiert er Vladimir Putin vergleichbar.
Hat die EU die Kraft und den Willen, eine eigenständige Sicherheitspolitik zu definieren? Wird sie zum politischen Spielball von Großmächten wie Russland, China, Indien und den USA, die eine Neuaufteilung der Welt nach ihren eigenen Maßstäben vornehmen und dabei weder Rücksicht auf Verbündete nehmen, noch völkerrechtliche Normen achten?
Eines lässt sich sagen: Die Welt, die bei allen Krisen über 70 Jahre lang durch Diplomatie und völkerrechtliche Normen geprägt war, ist unwiderruflich verloren gegangen. Darauf gilt es von Seiten der EU zu reagieren, bevor die neue Weltordnung des Autoritarismus und der Illiberalität definitiv geworden ist.
Kooperation des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks und der Akademie des Bistums Aachen
- Anmeldung: https://www.akademie-bistum-aachen.de/bilden-begegnen/veranstaltungen/veranstaltung/Gemeinsam-getrennt-oder-gegeneinander-Zukunft-der-Europaeischen-Union-und-der-USA-2026.05.05/?instancedate=1778000400000
