Als Maria Kalesnikava gemeinsam mit Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo im Jahr 2022 mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet wurde, war ihr eine Teilnahme an dem Festakt verwehrt. Denn wegen ihres unbeugsamen Kampfes für Freiheit und Demokratie war sie von den Schergen des belarussischen Diktators bereits im September 2020 inhaftiert worden und musste über fünf Jahre warten, bis sie – ebenso wie einige weitere politische Gefangene – am 13. Dezember 2025 aus der Haft entlassen wurde. Am 14. März 2026 konnte sie im Rahmen einer bewegenden Zeremonie den Karlspreis im Krönungssaal des Aachener Rathauses endlich persönlich entgegennehmen. Zwei Tage vor der Preisverleihung an Mario Draghi spricht sie mit Schülerinnen und Schülern in der Waldschule Eschweiler über ihr Engagement für Freiheit und Menschenrechte.
Eintritt: frei | Anmeldung über: www.staedteregion-aachen.de/karlspreis
Veranstalter: StädteRegion Aachen,, Internationaler Karlspreis
Die Veranstaltung gehört zum offiziellen Rahmenprogramm der Karlspreisverleihung 2026 an den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi.
