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„Hat Friedensphilosophie noch eine Stimme?“. Vortrag & Diskussion mit Prof. Dr. Christina Schües.

26. März , 19:00 Uhr

Burg Frankenberg

Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Frieden muss kontinuierlich verteidigt und neu errungen werden. Neben der notwendigen aktiven Abwehr von völkerrechtswidrigen Angriffen muss die Bedeutsamkeit von tragfähigen Friedensdiskursen wieder intensiviert und ggf. auf eine neue Grundlage gestellt werden. Deshalb frage ich, wie Frieden für heute oder morgen zu Wort kommen kann? Der Vortrag setzt sich kritisch mit dem Konzept des „liberalen Friedens“ auseinander. Schließlich werde ich eine Friedensursachenforschung vorschlagen, die lokal, relational und plural situiert ist. Prof. Dr. Christina Schües ist emeritierte Professorin am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung, Universität zu Lübeck. Ihre Forschungsbereiche: Anthropologie, Erkenntnistheorie, Phänomenologie sowie friedens- theoretische und politische Philosophie, Themen der conditio humana, zwischenmenschliche Beziehungen, Macht der Zeit, Körperdiskurse und Fragen, wie wir dem ‚Leben‘ ausgesetzt sind.

Gemeinsam mit Alfred Hirsch und Pascal Delhom ist sie Mitherausgeberin der Reihe „Friedenstheorien“, Alber Verlag. c.schuees@uni-luebeck.de https://www.imgwf.uni-luebeck.de/team/ehemalige-professuren/schuees.html

Das Worthaus aus Burtscheid präsentiert einen Büchertisch, an dem zum Thema passende Bücher zum Kauf angeboten werden.

Details zum Kartenverkauf: Eintritt: 15 EUR (inklusive Getränk). Wir bitten um Anmeldung unter info@frankenbuerger.de.

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