In ihrem Essay entfaltet Claudia Paganini eine brisante These: Erstmals erschafft der Mensch einen Gott, statt ihn nur zu denken.
„Ist Künstliche Intelligenz der neue Gott des digitalen Zeitalters?“ In diesem tiefgründigen Essay entfaltet Claudia Paganini eine philosophisch brisante These: Erstmals erschafft der Mensch einen Gott, statt ihn nur zu denken. Die KI übernimmt zunehmend, was einst der Religion vorbehalten war: Sinnstiftung, Orientierung, allzeit verfügbare Antworten. Wir beten nicht mehr, wir klicken.
Mit analytischer Schärfe und theologischem Weitblick untersucht Paganini die spirituellen Konsequenzen dieser Entwicklung und zeigt: Im anbrechenden dritten Jahrtausend könnten nicht nur Menschen durch KI ersetzt werden, sondern auch kein geringerer als
Gott selbst. Eine provokante Überlegung an der Schnittstelle von Religion und Technik.“
Verlag Herder
Das Gespräch mit Claudia Paganini über ihr Buch findet im Rahmen des digitalen Lesekreises der Akademien Aachen, Mainz und Rottenburg-Stuttgart statt.
Autorin und Gesprächspartnerin
Dr. Claudia Paganini ist eine österreichische Philosophin, Theologin und Kommunalpolitikerin. Nach Ende ihrer Vertretungsprofessur für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München lehrt sie als Privatdozentin an der Universität Innsbruck.
Kostenfreie Veranstaltung.
- Anmeldung: https://www.akademie-bistum-aachen.de/bilden-begegnen/veranstaltungen/veranstaltung/Der-neue-Gott-kuenstliche-Intelligenz-und-menschliche-Sinnsuche-2026.04.21/?instancedate=1776787200000
