Angesichts der praktisch ungebremsten Verfeuerung fossiler Brennstoffe gewinnen manche Beobachter*innen inzwischen den Eindruck, die Spitzenpolitik auch und gerade in Deutschland würde die Dringlichkeit von Klimaschutz systematisch herabstufen. Zu denen, die diesen Trend angesichts drohender Kipppunkte im Ökosystem äußerst bedenklich finden, gehört die renommierte Journalistin Kathrin Hartmann. Ihr 2024 erschienenes Buch „Öl ins Feuer“ ist eine aufrüttelnde Analyse der unzureichenden Bemühungen, etwas gegen Klimaerwärmung und zunehmende Naturkatastrophen zu tun. Hartmann stellt fest: „Was momentan passiert, verschärft die Erderwärmung. Anstatt das Klima zu schützen, wird Öl ins Feuer gegossen.“
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