Dr. Federica Rocchi präsentiert eine neue italienische Perspektive auf die deutsche Exilliteratur, die mit der Migration deutsch-jüdischer Intellektueller nach Florenz nach 1933 in Verbindung steht. Beleuchtet werden die Überschneidungen italienischer, deutscher und jüdischer Kultur im Florentiner Kontext sowie der literarischen Produktion der beteiligten Autoren. Migrationsschriftsteller wie Alice Berend, Rudolf Borchardt, Karl Wolfskehl und Walter Hasenclever werden im Hinblick auf ihren Schreibprozess im Exil vorgestellt.
Veranstalter: Stadt Aachen, Internationaler Karlspreis, Walter-Hasenclever-Gesellschaft e.V. Aachen, Jüdische Gemeinde Aachen, Katechetisches Institut Aachen
Gäste:
- Dr. Federica Rocchi Literaturwissenschaftlerin, Florenz
- Moderation: Axel Schneider, Vorsitzender der Walter-Hasenclever-Gesellschaft, Aachen
Eintritt: frei | Anmeldung erbeten über https://karlspreis.events
Die Veranstaltung gehört zum offiziellen Rahmenprogramm der Karlspreisverleihung 2026 an den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi.
