Ist der öffentliche Raum bloßer Transitort oder längst ein erweiterter Wohnraum? Ein Ort der Begegnung, der Reibung, der Vielfalt? Oder ein privilegierter Raum, der nicht allen gleichermaßen offensteht? Die Architekturkritikerin Uta Winterhager und die Kunsthistorikerin Frederike Eyhoff sind zu Gast im LOGOI und laden ein zu einer lesenden Spurensuche durch die Stadt: Ausgehend von Vittorio Lampugnanis „Bedeutsamen Belanglosigkeiten“ kommen sie ins Gespräch zu den kleinen Dingen im Stadtraum, den Mikroarchitekturen des Alltags und oft übersehenen Gestaltungsentscheidungen im öffentlichen Raum. Es geht um Kioske, Bänke und Barrieren, um Aufenthaltsqualität und defensive Architektur, um Sichtbarkeit, Ausschlüsse und nicht zuletzt um die Frage: Wem gehört der öffentliche Raum eigentlich? Mit literarischen und sachlichen Texten nähern wir uns der Stadt vom Kleinen ins Große – als vielschichtige Collage unseres Alltags. Eine herzliche Einladung zum genauen Hinsehen, Innehalten, zur Wiederentdeckung des scheinbar Belanglosen und Neuentdeckung unserer Städte!
- kostenfreie Veranstaltung

