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„Kolumbien nach der US-Militäroperation in Venezuela“. Austausch online – Gesprächspartner auch aus Kolumbien.

26. Januar , 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Online

„Es ist der Versuch, ein Übel mit einem anderen und größeren Übel zu bekämpfen.“ So reagierte Monsalve, der Alterzbischof aus dem kolumbianischen Cali, auf die US-Militäroperation in Venezuela und die Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro am 3. Januar 2026 noch am gleichen Tag auf der Plattform X.

Kolumbien, das Partnerland des Bistums Aachen, sah sich schon vor diesem Eingriff der USA in sein Nachbarland durch US-Militärpräsenz vor der Küste herausgefordert. Unmittelbar danach drohte US-Präsident Donald Trump offen damit, hier ebenfalls militärisch zu intervenieren. Vor allem geht es ihm nach eigener Aussage auch bei Kolumbien darum, den Drogenhandel zu unterbinden.

„Ohne Dialog gibt es Krieg“, so die Einschätzung des kolumbianischen Staatschefs Gustavo Petro. Ein Telefonat, das er mit Trump führte, soll die Wogen geglättet haben. Kolumbien könne nun ruhig schlafen, so Petro.

Ist das so? Wie gut schlafen die Menschen in Kolumbien? Wie ist die Stimmung im Land, welche Ängste und welche Hoffnungen bewegen die Menschen? Bringt die Verständigung zwischen Petro und Trump echte Entlastung oder ist es nur eine „ungemütliche Entspannung“, wie die Zeitung New Yorker titelte?

Wie kann die Arbeit der Kirchen in dieser Situation unterstützen? Wie blicken sie auf die Situation an den Grenzen und im Rest des Landes? Welchen Entwicklungen sieht Kolumbien insbesondere mit den Neuwahlen im Juni entgegen?

Für den Austausch online stehen Gesprächspartner aus Kolumbien und Essen bereit.

  • Anmeldung: https://www.akademie-bistum-aachen.de/bilden-begegnen/veranstaltungen/veranstaltung/Kolumbien-nach-der-US-Militaeroperation-in-Venezuela-2026.01.26/?instancedate=1769450400000
  • Kostenfreie Veranstaltung

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