Vom 23. Mai bis zum 6. Juni zeigt die Galerie Am Elisengarten eine Ausstellung mit Bronzen von Wolfgang Binding. Die Ausstellung wird am Freitag, 22. Mai 2026 um 19 Uhr in Anwesenheit des Künstlers eröffnet.
Der 1937 in München geborene Bildhauer und Grafiker Wolfgang Binding lernte zunächst an der Kölner Dombauhütte Steinmetz und Bildhauer. Von 1959 bis
1965 studierte er Bildhauerei an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Zoltan Szèkessy sowie an den Universitäten von Alexandria und Kairo. Von 1965 bis 1975
war er Assistent von Professor Elmar Hillebrand an der RWTH Aachen. Nach einer Gastprofessur an der Northern Michigan University wurde er 1976
Professor an der RWTH Aachen. Seit seiner Emeritierung im Jahr 1993 ist er als freischaffender Künstler tätig.
Ob auf Wanderungen oder im Café, die Motive für seine Bronzen findet Binding überall. Seine Skizzen entstehen oft spontan und einige wenige davon werden
später im Atelier zu einer bewusst gestalteten dreidimensionalen Form. Die Verwandlung der Wachsmodelle in Bronzeplastiken ist das Ziel, es gilt „einen
befriedigenden Weg zwischen Wunsch und Möglichem zu finden und in der Bronze das im Wachs Gefundene zu bewahren.“ (Wolfgang Binding in:
„Werkübersicht Bronzen-Zeichnungen 2009-2012“, Verlag Depelmann, 2013)
Bekannt sind den Aachenern vor allem seine Großplastik „Spielende Pferde“ auf dem CHIO-Gelände, der „Heilige Georg“, der 2018 mit dem Polizeipräsidium an
den neuen Standort Debyestr. umgezogen ist oder auch die Schafgruppe auf dem Steppenberg. Weitere Plastiken, Brunnen und Denkmäler findet man in
zahlreichen Städten in Deutschland und der Schweiz. Die Guggenheim-Stiftung kaufte 2006 eine Ziegen-Großplastik von Wolfgang Binding, die in der Berliner
Kunsthalle Deutsche Guggenheim im Zuge der Ausstellung „Hommage à Picasso“ der Hamburger Künstlerin Hanne Darboven gezeigt wurde.
Öffnungszeiten während der Ausstellung:
Dienstag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag 10:00 – 16:00 Uhr
Weitere Informationen: www.galerie-am-elisengarten.de

