Auf der Jülicher Straße fuhren noch in der frühen Nachkriegszeit Straßenbahnen nach Würselen und Alsdorf, Talbot baute auf seinem riesigen Werksgelände über hundert Jahre lang Waggons, im Depot an der Talstraße parkte die ASEAG bis Ende der 1970er Jahre ihre Trams und vom Nordbahnhof aus pendelten insbesondere viele Arbeiter*innen in Richtung Jülich: Eisenbahnen aller Art haben im Aachener Norden zahlreiche Spuren hinterlassen und viele von ihnen lassen sich mit dem Rad auch heute noch gut erkunden.
Die dreistündige Fahrradtour entlang stillgelegter Bahngleise und ausrangierter (Bahn-)Industrieanlagen macht an diversen Stationen Halt und vermittelt einen Eindruck von der Bedeutung des
Massenverkehrsmittels Eisenbahn vor dem Siegeszug des Automobils.
- Anmeldung bei:
malte.meyer@mail.aachen.de - Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben.
Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung über die Industriegeschichte der Jülicher Straße
sowie zum Tag des offenen Denkmals® 2026. In Kooperation mit dem Centre Charlemagne
Haupteingang Depot, Talstraße 2, 52068 Aachen
Kostenfrei
