Als längster aller Aachener Bäche gab die „warme“, weil auch von Thermalwasser gespeiste Wurm dem Steinkohlenrevier im Norden von Aachen seinen Namen, trieb aber bereits die Mühlräder der frühindustriellen Tuchfabrikation an. Im Anschluss an ihre unterirdische Kanalisierung im Innenstadtbereich verläuft sie zwischen Europaplatz und Berliner Ring seit Mitte der 1930er Jahre in absolut begradigter Form parallel zur Jülicher Straße. Die in Kooperation mit dem Ökologie-Zentrum durchgeführte Bachführung erläutert, wie die Wurm im Industriezeitalter bereits auf Aachener Stadtgebiet buchstäblich den Bach runterging, weist aber auch auf partielle Erfolge postindustrieller Renaturierungsmaßnahmen in ihrem Mittel- und Unterlauf hin.
Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung über die Industriegeschichte der Jülicher Straße. In
Kooperation mit dem Centre Charlemagne und dem Ökologie-Zentrum
Treffpunkt: Wird bei Anmeldung bekanntgegeben
Kostenfrei
