Den Auftakt 2026 macht eine große Retrospektive zu Robert Capa vom 8. Februar bis zum 3. Mai. Der Fotograf, der mit bürgerlichen Namen eigentlich Ernö Friedman hieß, machte sich vor allem als Kriegsberichterstatter einen Namen. Heute gelten viele seiner Aufnahmen als Ikonen der Fotografie.
„Robert Capa hat mit seinen Aufnahmen Geschichte geschrieben. Im Zentrum seines Schaffens stand dabei immer der Mensch. Mit seiner außergewöhnlichen Arbeitsweise hat er den Bildjournalismus revolutioniert und Generationen von Fotograf_innen geprägt.“ Dr. Nina Mika-Helfmeier (Kuratorin & Leiterin Fotografie-Forum)
Um die Umstände der Aufnahme „Der Tod des Milizionärs“ aus dem Jahr 1936 streitet bis heute die Fachwelt: Handelt es sich dabei um eine gestellte Aufnahme oder zeigt sie wirklich den Eintritt des Todes des Soldaten? Legendär sind auch Capas Aufnahmen, die am sogenannten D-Day entstanden sind und die amerikanischen Truppen bei ihrer Ankunft in der Normandie zeigen. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Capas bildjournalistischer Arbeit. Zahlreiche Zeitdokumente und Reproduktionen prominenter Zeitschriften wie Times, Picture Post oder Life zeigen den Impact, den der Journalist auf die Presselandschaft hatte. Mit seinem Credo „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug“ sollte er Geschichte schreiben.
