Eine Puppenoper in drei Aufzügen von Will Hermanns.
Schängche zieht in die Welt hinaus, um das Gruseln zu lernen, und das ist schwieriger als gedacht. Im Zauberwald will ihm ein Hexenmeister das Fürchten beibringen und ihn nebenbei in einen Frosch verwandeln, doch Schängche hat darauf eine „schlagfertige“ Antwort. Kurz darauf trifft er den Froschkönig und verspricht ihm, ihn von seinem Zauber zu befreien. Der Froschkönig wiederum hilft einer Prinzessin, deren goldener Ball in den Brunnen gefallen ist, denn Ritter Stüütentüüt denkt gar nicht daran, ihn herauszuholen. Als Lohn muss die Prinzessin versprechen, dass der Frosch von nun an ihr Spielgefährte sein darf. Schängche zieht weiter und landet in einem Gespensterschloss, wo er sich mit dem Gespenst einen „Öcher Boxkampf“ liefert. Auch der Teufel versucht sein Glück, kommt aber gegen Schängches „Schnüffjensdues“ nicht an. Am Ende erklärt eine Fee Schängche zum Sieger, die Prinzessin küsst den Frosch, und aus ihm wird ein junger Prinz. Nur das Gruseln hat Schängche nicht gelernt: Er hat vor niemandem Angst, und vor Gespenstern schon gar nicht.

