Die Inszenierung befasst sich mit dem Gefühl der Ungewissheit in einer fremd gewordenen Welt. Wir haben Begriffe gefunden und Ordnungen festgelegt und fragen uns, ob sie heute noch gültig sind.
Eine Figur durchschreitet diese unsichere Welt: Räume aus grobem Filz – Stoff organischer Verflechtungen. Sie sucht darin tastend Halt zwischen Verlorengegangenem und neu Entstehendem.
Anregungen für die bildhaften Metaphern der Inszenierung sowie die wenigen eingesprochenen Textpassagen gaben Gedichte der Lyrikerin Inger Christensen wie des Lyrikers Tomasz Rózycki.
Dauer: ca. 60 min
Spiel & Figuren: Mirjam Hesse
Die Reihe „Animationen“ mit dem Figurentheater der Gegenwart im Space des Ludwig Forum an der Jülicher Straße geht weiter. Figurentheater der Gegenwart umfasst eine weite Spanne ästhetischer Mittel und szenischer Möglichkeiten. Es verbindet Impulse und Inspirationen aller Künste. Im Zentrum der gezeigten Inszenierungen steht die animierte Figur. Das nächste Spielwochenende ist am 18. und 19. September 2026. Das Theater Miamou zeigt „Der Granatapfel“ für Erwachsene und die „Nachtigall“ für Kinder
