Im alltäglichen Leben wird der Begriff Anti-Diskriminierung häufig mit Anti-Rassismus in Zusammenhang gebracht. Darüber hinaus aber bedeutet der Begriff Anti-Diskriminierung weitaus mehr und meint die Auseinandersetzung mit allen Formen sozialer Ausgrenzung.
In unserem Workshop sollen die Teilnehmenden sensibilisiert werden:
Welche Formen sozialer Ausgrenzung existieren und welchen begegnen wir im Alltag als Übungsleiter*innen? Als Privatperson? Als Trainer*innen? Welche dieser Formen entgehen vielleicht unserer Wahrnehmung? Welche von ihnen überschneiden sich sogar und erhöhen das persönliche Leid der Betroffenen?
Entlang sozialer Differenzlinien wie Geschlecht, Herkunft, Bildung, Alter etc., die Grundlage für soziale Diskriminierung sein können, lernen wir praktische Möglichkeiten kennen, wie der Sport die verschiedenen Weisen sozialer Benachteiligung reduzieren oder im besten Fall sogar verhindern kann.
Anders formuliert: Welche Wege gibt es, im Sport die Benachteiligung älterer Menschen zu thematisieren? Welche Übungen könnten helfen, Armutsdiskriminierung in den Blick zu nehmen? Was bietet sich spielerisch im Bereich Geschlechterdiskriminierung an, um dieser Form der Abwertung entgegenzuwirken?
Das Ziel unseres Workshops ist daher zum einen die Sensibilisierung für das Thema und zum anderen die Vermittlung praxiserprobter Wege, Diskriminierung in ihren diversen Facetten durch sportliche Aktivierung sinnvoll und erfolgreich entgegenzutreten.
Bitte beachten:
Anmeldung unter:
https://www.meinsportnetz.nrw/workshop-haltung-zeigen-gegen-diskriminierung-im-sport/g2026-2001-5501
- kostenfreie Veranstaltung
