Monatelang wird darauf hingefiebert, ein ganzes Jahr lang trainiert – und am großen Tag sind eigentlich alle Siegerinnen und Sieger. Jubel und Spannung kennen keine Grenzen, wenn sich beim 70. Ball der Mariechen am Sonntag, 18. Januar, ab 18 Uhr Aachens beste Tänzerinnen und Tänzer im karnevalistischen Tanzsport messen. Was 1955 nach einer Idee von Jacques Königstein im Neuen Kurhaus begann – damals ausgerichtet von der Aachener Narrenzunft, deren Präsident zugleich der erste Mariechenvater war –, ist heute ein fester Höhepunkt im Kalender des Aachener Karnevals. Diese Rolle übernimmt inzwischen AAK-Präsident Frank Prömpeler, während AAK-Vizepräsident Daniel Fichte federführend die Organisation verantwortet. „Der Ball der Mariechen hat sich zu einer der wichtigsten Veranstaltungen im Aachener Karneval entwickelt und in der vergangenen Session gemeinsam mit NetAachen einen umfassenden Relaunch erfahren“, betont Fichte. Für besondere Atmosphäre sorgt die Kapelle der Stadtwache Oecher Börjerwehr, die die Mariechen, Paare und Majore live bei ihrem Einmarsch begleitet. Im Saal herrscht durchgehend Partystimmung: Alle Aachener Vereine sind vertreten und feuern ihre Tanzmariechen und -offiziere lautstark an. In diesem Jahr sind rekordverdächtige 36 Starterinnen und Starter dabei. Zwischendurch sorgen Showtanzgruppen für abwechslungsreiche Unterhaltung – und machen den Ball der Mariechen zu einem unvergesslichen Abend für Tänzerinnen, Tänzer und Publikum.

